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(27. Oktober 2020)

Fachtag Sprache vom 17. November 2020

Die Frage, ob digitale Medien in frühkindlichen Betreuungseinrichtungen eingesetzt werden sollen, wird in der Gesellschaft mitunter noch kontrovers diskutiert. Doch besteht bereits seit 2004 der Auftrag, Medienbildung und informatische Bildung mit und über Medien in Kindertageseinrichtungen umsetzen (JFMK, 2004). Dementsprechend werden digitale Medien vorrangig nach medienpädagogischen Ansätzen eingesetzt, um die kindliche Kreativität zu stützen und eigene Produkte damit zu erstellen. Einen neuen Einsatzbereich stellen sogenannte „Lernapps“ dar. Lernapps sollten das Ziel verfolgen, Lerninhalte altersgerecht für Kinder aufzubereiten und zu vermitteln. Doch werden die angebotenen Lernapps diesem Anspruch gerecht? Ist es sinnvoll, sie in der frühkindlichen Bildung einzusetzen? Der Impulsvortrag widmete sich der Frage, wie wir uns das Lernen im kindlichen Gedächtnis vorstellen können. Daraus leitet sich ab, wie sich das Lernen unterstützen oder verhindern lässt und welche Kriterien Apps erfüllen müssen, um kindliche Lernprozesse zu ermöglichen und anzuregen. Abschließend wurde Resümee über den sinnvollen oder sinnfreien Einsatz digitaler Lernapps im Kindergarten gezogen. Referentin Dr. Anne-Kristin Cordes, Staatsinstitut für Frühpädagogik (ifp Bayern)
(16. Juni 2018)

Fachtag Sprache vom 16. Juni 2018

Sprachliche Bildung ist der Schlüssel zur Bildungsteilhabe. Das gelingt nur, wenn die Durchgängigkeit ein leitendes Prinzip ist. Andernfalls fängt jede folgende Schulstufe wieder von vorne an, da ja angeblich nichts mitgebracht wird. So aber werden die Kinder nicht sprachlich gebildet. Was ist sprachliche Bildung? Wie erwerben und lernen Kinder eine Sprache? Was unterstützt und was hindert das Sprachlernen? Was geht und was geht nicht? Im Vortrag wurden diese und weitere Fragen praxisgebunden erörtert und im Plenum diskutiert. Hauptreferent war Prof. Dr. Josef Leisen aus Koblenz.